Über ZAK – Zürich Access Kultur

Der Verein ZAK – Zürich Access Kultur wurde gegründet, um sich langfristig als Kompetenzzentrum für strukturelle Zugänglichkeit im Zürcher Kulturbereich zu etablieren. Ziel ist es, Inklusion nachhaltig, kompetent und kreativ in kulturellen Strukturen zu verankern.

ZAK versteht Barrierefreiheit nicht als rein technische Anforderung, sondern als Teil eines umfassenden Kulturwandels. Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sollen als aktive Akteur*innen, Expert*innen aus eigener Erfahrung und Entscheidungsträger*innen selbstverständlich am kulturellen Leben beteiligt sein – im Publikum, im künstlerischen Schaffen und im Kulturbetrieb selbst.

In der Stadt Zürich ist viel Fachwissen zu Barrierefreiheit und Inklusion vorhanden. Dieses Wissen ist jedoch häufig fragmentiert, wenig sichtbar oder nicht langfristig verfügbar. Kulturinstitutionen stehen zudem vor der Herausforderung, Zugänglichkeit nicht nur punktuell, sondern strukturell in Leitbildern, Arbeitsweisen und Programmen zu verankern.

Deswegen schrieb die Stadt Zürich 2025 das Pilotprojekt «Netzwerk inklusive Kultur» aus. Es wurde eine Trägerschaft gesucht, die die Zürcher Kulturlandschaft in den Themen Inklusion und Barrierefreiheit unterstützt. ZAK erhielt den Zuschlag für diese Ausschreibung und fungiert seit Januar 2026 als zentrale Stelle, die vorhandenes Wissen bündelt, aufbereitet, weitergibt und Kulturakteur*innen langfristig begleitet.